Hello Fresh – Die Thermomix Kochbox im Test

Vor einigen Tagen wurde ich von Vorwerk gefragt, ob ich nicht Lust hätte, die neue Kochbox von Hello Fresh zu testen. Vielleicht kennt bereits der eine oder andere das Konzept von Hello Fresh. Ihr bekommt eine Box voller Zutaten und den entsprechenden Rezepten ins Haus geliefert und könnt sofort anfangen zu kochen.

Neu an dieser Box ist, dass es jetzt Rezepte gibt, die zum Kochen mit dem Thermomix abgestimmt sind. Und genau dies durfte ich testen. Geliefert wurden mir die Classic Box mit Fleisch für zwei Personen mit folgenden Rezepten:

Rindersteaks mit Zwiebel-Chutney, Kartoffelstampf und Salat

Sahne Putengeschnetzeltes mit Apfel-Champignon-Soße mit frischen Spätzle

Salsiccia-Pfanne verfeinert mit Ricotta, Chiliflocken und Oregano, dazu Orzo-Nudeln

Hellofresh_Rinderfilet

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Die gelieferten Lebensmittel kamen alle frisch bei mir an, die Kühlprodukte waren extra mit Kühlakkus in Schafswolle eingepackt. Das Verpackungsmaterial kann übrigens kostenlos an Hello Fresh zurückgeschickt werden, dort wird es dann wiederverwendet.

Außer Salz, Pfeffer, Zucker, Öl war alles bereits in der Box dabei und es konnte losgehen.

Auf der Rezeptkarte sind alle benötigten Zutaten nochmals schön abgebildet, diese legte ich mir dann auch für mein erstes Gericht bereit und begann mit den Vorbereitungen. Die Kochanleitung ist Schritt für Schritt für den Thermomix TM 5 beschrieben. Für die Nutzer des TM 31 erfordert es allerdings etwas umdenken. Nach 50 Minuten war dann auch schon das erste Gericht fertig.

Der Preis für diese Hello Fresh Kochbox liegt bei 39,99 € für 3 Gerichte für zwei Personen. Die Kochbox kann für zwei oder vier Personen ausgewählt werden, ebenso ist es möglich 3 oder 5 Gerichte in einer Box zu ordern. Wer kein Fleisch mag, für den gibt es auch noch eine Veggie Box.

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Mein Fazit zu Hello Fresh:

Ich war sehr zufrieden mit der gelieferten Box. Die Produkte waren alle frisch und von sehr guter Qualität. Die Gerichte waren schnell und einfach zubereitet. Außerdem muss man zum Testen nicht gleich ein Abo abschließen, denn es gibt die Möglichkeit eine Probierbox zu bestellen. Was mich an der Box etwas störte war der Verpackungsmüll, da ich beim Einkauf sehr darauf achte.

Die Rezepte haben uns alle sehr gut geschmeckt, die Zubereitung war einfach und die Portion genau richtig abgestimmt.

Wir werden auf jeden Fall wieder bestellen ;-)

Rüblikuchen

Ostern steht vor der Türe und was passt da besser als ein saftiger Rüblikuchen auf dem Kaffeetisch?

Der Arbeitsaufwand für diesen Kuchen hält sich wirklich in Grenzen.

Rueblikuchen

Zutaten:
5 Eier
300 g Karotten geschält
300 g Mandeln
100 g Xucker (alternativ Zucker)
1 Vanilleschote
1 EL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:

Den Rühraufsatz in den Thermomix einsetzen. Die Eier trennen und das Eiklar in den Thermomix geben. Für 3 Minuten auf Stufe 4 das Eiklar und Salz zu einem festen Eischnee schlagen und in eine große Schüssel umfüllen.
Die Mandeln in den Thermomix geben und auf Stufe 10 für 10 Sekunden mahlen. Die Karotten schälen und in ca. 3 cm großen Stücken in den Thermomix (zu den Mandeln) geben und auf Stufe 6 für 10 Sekunden zerkleinern.
Das Mark der Vanilleschote, Xucker, Eigelb und Backpulver hinzugeben und auf Stufe 8 vermischen. Evtl. mit dem Spatel nachhelfen. Die Masse wird nun nach und nach vorsichtig mit dem Eiklar vermischt, bis eine lockere Teigmasse entsteht.

Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und für 45 Minuten bei 180 Grad backen.

Marmorkuchen Low Carb

Endlich, endlich, endlich: Dieses Rezept ist eigentlich längst schon überfällig. In letzter Zeit, bedingt durch meinen Winterschlaf, komme ich nur zum nötigsten. ;-D Entschuldigt bitte! Dafür habe ich euch heute einen ganz tollen Low Carb konformen Marmorkuchen im Gepäck!

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Zutaten:
220 g blanchierte Mandeln
60 g Butter aus Weidehaltung (Kerrygold)
90 g Xucker light
1 pr. Salz
1 TL Vanillexucker (selbstgemacht oder diesen)
10 g Rum
100 g griechischer Joghurt (mind. 10 % Fett)
4 Eier
etwas ger. Zitronenschale einer Bio Zitrone
1 EL Weinsteinbackpulver
50 g neutrales Eiweißpulver (ich verwende dieses)
2 EL Backkakao

Zubereitung:

Die blanchierten Mandeln 10 Sekunden auf Stufe 10 im Thermomix mahlen und umfüllen.
Die Butter, Xucker light, Vanillexucker, Salz im den Mixtopf geben und für 2 Minuten bei 37 Grad auf Stufe 2 verrühren.

Rum, Eier, Joghurt und Zitronenschale hinzugeben und für weitere 2 Minuten auf Stufe 3 verrühren.
Die gemahlenen Mandeln, Eiweißpulver und Backpulver hinzugeben und auf Stufe 4 für 1 Minute vermischen.

2/3 des Teiges in eine gefettete Backform geben. Zu dem restlichen Drittel des Teiges 2 EL Backkakao in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 3 vermischen.
Den dunklen Teig nun auf den hellen geben und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig gehen.

Den Marmorkuchen Low Carb nun für 40-45 Minuten bei 180 Grad backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen ob er fertig ist.

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Whipped Body Butter

 Nachdem ich immer empfindlicher auf jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe in Nahrungs- und  auch in Körperpflegeprodukten reagiere, habe ich mir gedacht, ich stelle euch nach und nach ein paar tolle Alternativen im Bereich der Körperpflege vor. Ich habe euch ja bereits gezeigt, wie ihr ganz einfach ein Lippenbalsam und eine Lavendel Körperbutter herstellen könnt. Das schöne an selbstgemachter Kosmetik ist, dass ihr genau wisst, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Heute möchte ich euch ein Grundrezept für „Whipped Body Butter“ zeigen, also eine geschlagene Body Butter, die ihr ganz individuell auf euren Geschmack anpassen könnt. Das Tolle an dieser Body Butter ist die Konsistenz, richtig schön sahnig und sie verschmilzt so wunderschön auf der Haut.

WhippedBodyButter

Das folgende Rezept ergibt vier Gläser á 50 ml. Also auch perfekt um eurem Lieblingsmensch eine Freude zu bereiten!

Zutaten:
25 g Sheabutter
25 g Kokosöl
25 g Kakaobutter
25 g Mandelöl
20 Tropfen ätherisches Öl eurer Wahl

Zubereitung:
Die festen Zutaten (Sheabutter, Kokosöl, Kakaobutter) werden in einer Schüssel über dem Wasserbad geschmolzen. Das Mandelöl und das ätherische Öl hinzugeben. Die Mischung wandert jetzt nun für 15 Minuten in den Kühlschrank. Nun ist der Handmixer an der Reihe. Auf höchster Stufe so lange schlagen, bis die Creme schön fluffig und vom Volumen fast verdoppelt hat.

Falls sich die Masse nicht schlagen lässt, dann stellt die Schüssel einfach für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank.

Die fertige Creme in Gläser abfüllen und verschließen. Die Creme ist nun ca. 9 Monate haltbar.

Anmerkung: bei ätherischen Ölen verwende ich immer naturreine Produkte. Primavera bietet euch da eine tolle Auswahl.

Für meine Body Butter habe ich je sieben Tropfen von Zitrone, Orange und Grapefruit
der naturreinen Öle von Primavera verwendet.