Müsliriegel

Heute gibt es Müsliriegel satt und wie immer ganz ohne Getreide. Vor einigen Jahren habe ich des öfteren Müsliriegel gebacken – allerdings mit Getreide in Form von Haferflocken und unendlich viel Zucker bzw. Honig. Heute spielen Nüsse und Samen die Hauptrolle in meinen Müsliriegeln. Zucker gibt es nur in Form von Datteln – das genügt vollkommen. Wer Müsliriegel gerne noch süßer und reicher an Kohlenhydraten mag, kann ein paar mehr Datteln, Rosinen oder getrocknete Aprikosen hinzufügen.

Muesliriegel

Zutaten:
(ergibt 8-10 Riegel)

50 g Kokosraspeln
50 g Kürbiskerne
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Walnüsse
5-6 entsteinte Datteln
25 g Kakao Nibs
2 TL Zimt gemahlen
4 EL Kokosmilch
2 EL Mandelmus

Etwas Kokosöl zum Fetten der Form

Zubereitung:
Die Kokosraspeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Walnüsse und Datteln im Thermomix für 10 Sekunden auf Stufe 5-6 zerkleinern.
Die Kakao Nibs, Zimt, Mandelmus und Kokosmilch hinzugeben und für 10 Sekunden auf Stufe 3 vermischen.
Eine kleine Auflaufform (ca. 20 x 20 cm) mit Kokosöl fetten und die Müslimasse in die Form drücken.
Die Müsliriegel werden nun im vorgeheizten Backofen bei 100 Grad für 50 Minuten gebacken. Die fertigen Müsliriegel auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen und anschließend in Riegel schneiden.

 

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Kokosmus

Nach einer kleinen oder doch längeren Pause melde ich mich heute zurück – endlich! Mein letzter Beitrag liegt schließlich schon über einen Monat zurück. Ich habe mir eine kleine Auszeit gegönnt und einige wunderschöne Tage in Thailand verbracht. Nicht nur kulinarisch habe ich etwas mitgebracht, sondern auch ein ganz schönes Stück an Gelassenheit für mich dazugewonnen. Die Uhren ticken dort einfach anders!

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Heute möchte ich euch eines meiner Lieblings Kokosrezepte vorstellen: Kokosmus. Ich verrate euch wie ihr Kokosmus kostengünstig selbst herstellen könnt. Diejenigen die bisher noch nichts mit Kokosmus am Hut hatten, fragen sich jetzt sicherlich, was man mit Kokosnussmus anfangen kann!?
Ihr könnt damit beispielsweise eine exotische Note in Smoothies bringen und Currys/Suppen verfeinern. Alternativ kann man das Kokosmus auch einfach als Brotaufstrich genießen. Auch zum Backen oder für Desserts eignet sich Kokosmus wunderbar.

Kokosmus

Zutaten für ein Glas Kokosmus:

400 g Kokosraspel
1 EL Kokosöl (ich verwende dieses)

Zubereitung:
Kokosraspel und Kokosöl in den Thermomix geben und auf Stufe 5-6-8-10 so lange mixen, bis eine glatte Masse entsteht.
Achtet bitte darauf, dass die Temperatur des Kokosmuses nicht über 50 Grad steigt.
Das fertige Kokosmus in ein sauberes Glas abfüllen und bei Raumtemperatur dunkel aufbewahren.

 

Wer sich außerdem über die positiven Eigenschaften über Kokosöl interessiert, für den habe ich hier einen tollen Buchtipp:

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Bananenbrot

Dieses Bananenbrot ist ein super Sattmacher. Ideal zum Frühstück, als Kuchenersatz oder einfach nur für zwischendurch und das 100% getreidefrei. Das Bananenbrot ist super saftig und schmeckt sogar Weizenessern. Mein Bruder war die Tage zu Besuch. Er dachte ich hätte Kuchen da stehen. Er hat sich ein Stück abgeschnitten, dann noch ein Stück und bis ich recht sehen konnte war das Bananenbrot weggeputzt. Mich hat’s gefreut, denn das zeigt mir, dass man auch ohne Mehl backen und schmackhaft essen kann.  Wer hätte gedacht, dass ich einmal glutenfreie Rezepte poste? Aber es kommt eben meistens anders als man denkt.

Bananenbrot

Zutaten:
120 g Mandeln
100 g Kokosraspel
70 g geschrotete Leinsamen
2 EL Leinöl
2 EL Xucker* (alternativ Zucker)
4 reife Bananen
3 TL Weinsteinbackpulver
4-5 Eier

Die Mandeln im Thermomix für 10 Sekunden auf Stufe 10 mahlen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und für 10 Sekunden auf Stufe 5 vermischen.

Den Teig in eine ausgefettete rechteckige Backform geben und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad für 55 Minuten backen.

Zum Süßen verwende ich Xucker*.  Im Gegensatz zu Zucker erhört der Verzehr von Xucker den Blutzuckerspiegel nur gering. Die Insulinausschüttung im Körper wird daher nur sehr schwach bzw. verzögert ausgelöst. “Xucker Light”* auch bekannt als Eryhtrit verändert den Blutzuckerspiegel gar nicht.

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Ganz viel Neues und ab sofort nur noch gesund!

Sechs Wochen später, vier Kilo weniger und die Frage, wie es mit diesem Blog weitergehen soll. Das ist nur ein klitzekleiner Teil der Dinge, die mich momentan beschäftigen…

Bisher dachte ich, ich würde mich bis auf ein paar süße Ausnahmen gesund ernähren. Weit gefehlt! Jahrelanges Leiden habe ich nun endlich hinter mir gelassen. Und das mit einer bloßen Nahrungsumstellung: Mit dem Verzicht auf Weizen bzw. Getreide. Das hört sich für Außenstehende nicht nur unvorstellbar schwierig an, sondern wird häufig auch noch entsprechend belächelt. (Dabei denke ich mir inzwischen: Wer zuletzt lacht,.. ihr wisst schon ;-) )

Warum habe ich den Weizen bzw. Getreide auf meinem Ernährungsplan gestrichen?
Es begann mit der Ernährungsumstellung auf „Low Carb“ – sprich, wenig Kohlenhydrate, dafür viel Eiweiß und Fett. Wie üblich habe ich zu Beginn auf Kohlenhydrate verzichtet und begann mich mehr mit der Thematik zu befassen. Jeder hat sicherlich schon mal gehört, dass Weizen schlecht sein soll. Aber die wenigsten beschäftigen sich mit dem Thema genauer.
So bin ich auf das Buch Weizenwampe* von Dr. med. William Davis gestoßen.

Gehen wir 50 Jahre zurück: Nachkriegszeit – die Welt brauchte ein günstiges Nahrungsmittel, das am besten die ganze Menschheit versorgen kann: der Weizen. Der war damals noch nicht sonderlich schädlingsresistent und brachte vergleichsweise geringe Ernteerträge. Durch Züchtung und Genforschung wurden in den vergangen 50 Jahren diverse biochemische Veränderungen am Weizenkorn vorgenommen, sodass der Weizen von heute nur noch wenig mit dem ursprünglichen gleich hat.
Im Laufe der Zeit wurden die Ernteerträge immer größer und die Backeigenschaften immer besser (Gluten…). Das Problem an der Sache: Das Endprodukt Weizen ist für den menschlichen Körper nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Forschungen in dieser Richtung wurden kaum angestellt. Es war ja schließlich noch „Weizen“ – also eigentlich ein „Hybridweizen“.

Unverträglichkeiten und Folgen
Unverträglichkeiten von Weizen können sich auf unterschiedliche und unglaublich viele Arten äußern, wie z.B.: Krämpfe, Durchfall, Müdigkeit, Akne, Migräne, Arthrose – bis hin zur Unfruchtbarkeit. Auch zahlreiche neurologische Spätfolgen wie z.B. Demenz gehen unter Umständen auf das Konto des Weizens.

Volksdroge: Weizen – die Sucht
Weizen enthält „Exorphine“. Das sind Verbindungen die einen drogenähnlichen Effekt im Gehirn auslösen. Im Buch Weizenwampe* zieht Dr. med. William Davis sogar Vergleiche mit Heroin. Das erklärt, warum wir bei weizenhaltigen Nahrungsmitteln schlecht nein sagen können. Zudem treiben die enthalten Kohlenhydrate unseren Blutzucker enorm in die Höhe – das erklärt die bekannten (Heiß)hungerattacken nach einem üppigen kohlehydrathaltigen Essen. Wenn unsere Mahlzeit dagegen aus Gemüse und/oder Fleisch besteht, bleibt der Insulinspiegel konstant und die Heißhungerattacken bleiben aus.

Was hat sich bei mir verändert?
Nach (für mich) zwei harten Tagen mit “Entzugserscheinungen” war ich endlich weizenfrei. Meine Gedanken und Hände waren mir in diesen zwei Tagen stets voraus. Es kostete mich Überwindung stark zu bleiben und meine Gedanken zu kontrollieren. Nach zwei Tagen war ich allerdings wie ausgewechselt. Meine Laune wurde besser, genauso wie meine Migräne und die Kopfschmerzen. Ich habe keine Heißhungerattacken mehr und bin insgesamt leistungsfähiger und konzentrierter. Der Nebel in meinem Kopf hat sich verzogen. Seit Beginn (vor sechs Wochen) habe ich inzwischen vier Kilo verloren. Am meisten überrascht war ich über die Entwicklung meines Blutdrucks. Seit ich denken kann hatte ich einen viel zu hohen Blutdruck. Dieser hat sich jetzt im Normbereich eingependelt. Natürlich beansprucht diese Ernährungsweise eine gewisse Vorbereitung und Disziplin. Am Abend bereite ich mein Essen für den folgenden Tag vor. In der Mittagspause mal kurz beim Bäcker vorbei – das gibt es nicht mehr. Für viele ist das unvorstellbar und man fragt sich: „Was soll ich dann noch essen? Was bleibt übrig? Was soll ich frühstücken?“ Für viele ist das belegte Brötchen, das Müsli oder der Honigtoast selbstverständlich und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch es geht auch anders! Wie wär’s z. B. mit einem Rührei, Omelette, Quark oder Chiapudding? Das hält lange satt und das bekannte Hungerloch in den nächsten Stunden bleibt gewiss aus. Zum Mittag etwas Fisch, Fleisch und/oder Gemüse? Es gibt viele Alternativen – es muss also nicht immer Pasta, Pizza, Döner oder ein Belegtes sein, welches den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.

Durch den ständigen Blutzuckeranstieg nimmt man automatisch mehr Kalorien zu sich wie man eigentlich benötigt. Im Schnitt sind das 400 Kalorien am Tag, die man sich durch eine weizen- bzw. getreidefreie Ernährung sparen kann. Die bekannte “Weizenwampe” schmilz somit automatisch.

Noch mehr zum Thema
Falls ihr euch für das Thema interessiert, kann ich euch das Buch Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht* empfehlen. Auch von den anderen Getreidesorten wie Dinkel, Rogge, Emmer, Kamut usw. rate ich ab. Weizen ist heutzutage allgegenwärtig: Ob in der Tütensuppe, in den Fertigfrikadellen, den Maultaschen oder versteckt als modifizierte Stärke. Schaut einfach mal genauer hin! Auch von glutenfreien Produkte ist abzuraten – denn sie lassen den Insulinspiegel noch mehr ansteigen.

Und so geht’s hier weiter
Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht. Wie geht es hier auf dem Blog weiter?
Da ich für mich selbst, meine Liebsten und natürlich auch für euch ohne gesundheitliche Folgen kochen möchte, wird dieser Blog ab sofort weizen- bzw. getreidefrei. Die bisherigen Rezepte stehen euch selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.
Ich hoffe ich konnte den ein oder andren zum Umdenken anregen. Was ist euch eure Gesundheit wert? Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.
Ich hoffe ihr bleibt mir weiterhin treu, sodass ich euch davon überzeugen kann, dass auch getreidefreie Rezepte hervorragend schmecken können.

*Affiliatelink

 

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