Low Carb Brötchen

Habt ihr Lust auf Low-Carb Brötchen? Dann seid ihr hier genau richtig.  Ich habe euch ein tolles Rezept, welches nicht nur schnell zusammengerührt ist, sondern auch noch richtig toll schmeckt und unheimlich satt macht. Diese Brötchen sind super fürs Frühstück, Abendbrot oder zum Grillen mit einem tollen Aufstrich.

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Zutaten:

1 EL Leinsaat goldgelb
1 EL Chia-Samen
7 EL Flohsamenschalen
1 TL Meersalz
‚½ EL Weinsteinbackpulver
2 Eier
3 EL Quark
1 EL Frischkäse
3 EL geriebener Gouda (oder anderer Käse)

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten im Thermomix für 8 Sek/Stufe 10 mahlen.

Eier, Quark, Frischkäse und geriebener Käse in einer Schüssel mit einem Löffel glattrühren. Die getrocknete, gemahlene Samenmischung zugeben und rühren. Die Masse zieht schnell an und hier habt eine große „Teigkugel“

Nun nur noch 4 Brötchen Formen und ab damit in den vorgeheizten Backofen für 35 Minuten bei 200 Grad.

Habt eine tolle Woche!

Marmorkuchen Low Carb

Endlich, endlich, endlich: Dieses Rezept ist eigentlich längst schon überfällig. In letzter Zeit, bedingt durch meinen Winterschlaf, komme ich nur zum nötigsten. ;-D Entschuldigt bitte! Dafür habe ich euch heute einen ganz tollen Low Carb konformen Marmorkuchen im Gepäck!

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Zutaten:
220 g blanchierte Mandeln
60 g Butter aus Weidehaltung (Kerrygold)
90 g Xucker light
1 pr. Salz
1 TL Vanillexucker (selbstgemacht oder diesen)
10 g Rum
100 g griechischer Joghurt (mind. 10 % Fett)
4 Eier
etwas ger. Zitronenschale einer Bio Zitrone
1 EL Weinsteinbackpulver
50 g neutrales Eiweißpulver (ich verwende dieses)
2 EL Backkakao

Zubereitung:

Die blanchierten Mandeln 10 Sekunden auf Stufe 10 im Thermomix mahlen und umfüllen.
Die Butter, Xucker light, Vanillexucker, Salz im den Mixtopf geben und für 2 Minuten bei 37 Grad auf Stufe 2 verrühren.

Rum, Eier, Joghurt und Zitronenschale hinzugeben und für weitere 2 Minuten auf Stufe 3 verrühren.
Die gemahlenen Mandeln, Eiweißpulver und Backpulver hinzugeben und auf Stufe 4 für 1 Minute vermischen.

2/3 des Teiges in eine gefettete Backform geben. Zu dem restlichen Drittel des Teiges 2 EL Backkakao in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 3 vermischen.
Den dunklen Teig nun auf den hellen geben und mit einer Gabel spiralförmig durch den Teig gehen.

Den Marmorkuchen Low Carb nun für 40-45 Minuten bei 180 Grad backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen ob er fertig ist.

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Blumenkohlpüree

Zu meinen absoluten Lieblingsgerichten aus der Low Carb Küche zählt das Blumenkohlpüree – für mich ist das die leckere Alternative zum Kartoffelpüree. Das Blumenkohlpüree ist wirklich simpel in der Zubereitung. Zutatentechnisch wird außer Blumenkohl, Butter und Gewürzen nichts benötigt. Zum Blumenkohlpüree darf noch etwas Wildlachs mit auf den Teller.

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Zutaten:

1 Kopf Blumenkohl
400 g Wasser
2 EL Butter
Muskat
Salz

Wildlachsfilet (TK)
Spirit of Spice „fire wall“ Gewürz
Alternativ: Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Den Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen in den Varoma geben. Das Wasser in den Mixtopf einwiegen, Thermomix verschließen, Varoma aufsetzen, Backpapier in den Varoma Einlegeboden geben und Wildlachs darauf legen und würzen. Für 35 Minuten auf 120 Grad (Varoma) Stufe 1 garen. Das Wasser aus dem Mixtopf abgießen und den gegarten Blumenkohl in den Mixtopf geben. Butter, Salz und Muskat hinzugeben und auf Stufe 8 für ca. 15 Sekunden pürieren.

Zum Würzen habe ich die „fire wall“ Gewürzmischung von Spirit of Spice verwendet. Schmeckt super und sieht auch noch toll aus.

Eiweißbrot 2.0

Hallo ihr Lieben! Eine ganze Weile habe ich nun schon nichts mehr von mir hören lassen. Heute aber melde ich mich mit einer neuen Version des Eiweißbrotes zurück. Das Eiweißbrot 2.0 sozusagen ;-D
Die Grundzutaten bleiben die gleichen, ich habe nur ein bisschen Feintuning betrieben und den Aufwand verringert. Das Ergebnis möchte ich euch nicht länger vorenthalten.

Eiweissbrot2.0

Zutaten:
100 g Mandeln
100 g goldener Leinsamen
4 EL Kichererbsenmehl
4 EL Flohsamenschalen
1 TL Salz
10 g Brotgewürz
4 TL Weinsteinbackpulver
6 Eier
500 Quark

Zubereitung:
Die Mandeln zusammen mit dem Leinsamen für 10 Sekunden auf Stufe 10 fein mahlen. Die restlichen Zutaten der Reihe nach hinzufügen und für 10 Sekunden auf Stufe 6 vermischen. Evtl. mit dem Spatel durchmischen.
Den Teig in eine gefettete (mit Kokosöl) Backform geben und für 55-60 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad backen.

In meinen Brotteig durfte außerdem noch etwas Schabzigerklee und 1 Löffel Mohnsamen. Schabzigerklee ist übrigens eine typische Zutat für Brotgewürz. Ich steh drauf!

Ganz viel Neues und ab sofort nur noch gesund!

Sechs Wochen später, vier Kilo weniger und die Frage, wie es mit diesem Blog weitergehen soll. Das ist nur ein klitzekleiner Teil der Dinge, die mich momentan beschäftigen…

Bisher dachte ich, ich würde mich bis auf ein paar süße Ausnahmen gesund ernähren. Weit gefehlt! Jahrelanges Leiden habe ich nun endlich hinter mir gelassen. Und das mit einer bloßen Nahrungsumstellung: Mit dem Verzicht auf Weizen bzw. Getreide. Das hört sich für Außenstehende nicht nur unvorstellbar schwierig an, sondern wird häufig auch noch entsprechend belächelt. (Dabei denke ich mir inzwischen: Wer zuletzt lacht,.. ihr wisst schon ;-) )

Warum habe ich den Weizen bzw. Getreide auf meinem Ernährungsplan gestrichen?
Es begann mit der Ernährungsumstellung auf „Low Carb“ – sprich, wenig Kohlenhydrate, dafür viel Eiweiß und Fett. Wie üblich habe ich zu Beginn auf Kohlenhydrate verzichtet und begann mich mehr mit der Thematik zu befassen. Jeder hat sicherlich schon mal gehört, dass Weizen schlecht sein soll. Aber die wenigsten beschäftigen sich mit dem Thema genauer.
So bin ich auf das Buch Weizenwampe* von Dr. med. William Davis gestoßen.

Gehen wir 50 Jahre zurück: Nachkriegszeit – die Welt brauchte ein günstiges Nahrungsmittel, das am besten die ganze Menschheit versorgen kann: der Weizen. Der war damals noch nicht sonderlich schädlingsresistent und brachte vergleichsweise geringe Ernteerträge. Durch Züchtung und Genforschung wurden in den vergangen 50 Jahren diverse biochemische Veränderungen am Weizenkorn vorgenommen, sodass der Weizen von heute nur noch wenig mit dem ursprünglichen gleich hat.
Im Laufe der Zeit wurden die Ernteerträge immer größer und die Backeigenschaften immer besser (Gluten…). Das Problem an der Sache: Das Endprodukt Weizen ist für den menschlichen Körper nicht mehr zum Verzehr geeignet ist. Forschungen in dieser Richtung wurden kaum angestellt. Es war ja schließlich noch „Weizen“ – also eigentlich ein „Hybridweizen“.

Unverträglichkeiten und Folgen
Unverträglichkeiten von Weizen können sich auf unterschiedliche und unglaublich viele Arten äußern, wie z.B.: Krämpfe, Durchfall, Müdigkeit, Akne, Migräne, Arthrose – bis hin zur Unfruchtbarkeit. Auch zahlreiche neurologische Spätfolgen wie z.B. Demenz gehen unter Umständen auf das Konto des Weizens.

Volksdroge: Weizen – die Sucht
Weizen enthält „Exorphine“. Das sind Verbindungen die einen drogenähnlichen Effekt im Gehirn auslösen. Im Buch Weizenwampe* zieht Dr. med. William Davis sogar Vergleiche mit Heroin. Das erklärt, warum wir bei weizenhaltigen Nahrungsmitteln schlecht nein sagen können. Zudem treiben die enthalten Kohlenhydrate unseren Blutzucker enorm in die Höhe – das erklärt die bekannten (Heiß)hungerattacken nach einem üppigen kohlehydrathaltigen Essen. Wenn unsere Mahlzeit dagegen aus Gemüse und/oder Fleisch besteht, bleibt der Insulinspiegel konstant und die Heißhungerattacken bleiben aus.

Was hat sich bei mir verändert?
Nach (für mich) zwei harten Tagen mit „Entzugserscheinungen“ war ich endlich weizenfrei. Meine Gedanken und Hände waren mir in diesen zwei Tagen stets voraus. Es kostete mich Überwindung stark zu bleiben und meine Gedanken zu kontrollieren. Nach zwei Tagen war ich allerdings wie ausgewechselt. Meine Laune wurde besser, genauso wie meine Migräne und die Kopfschmerzen. Ich habe keine Heißhungerattacken mehr und bin insgesamt leistungsfähiger und konzentrierter. Der Nebel in meinem Kopf hat sich verzogen. Seit Beginn (vor sechs Wochen) habe ich inzwischen vier Kilo verloren. Am meisten überrascht war ich über die Entwicklung meines Blutdrucks. Seit ich denken kann hatte ich einen viel zu hohen Blutdruck. Dieser hat sich jetzt im Normbereich eingependelt. Natürlich beansprucht diese Ernährungsweise eine gewisse Vorbereitung und Disziplin. Am Abend bereite ich mein Essen für den folgenden Tag vor. In der Mittagspause mal kurz beim Bäcker vorbei – das gibt es nicht mehr. Für viele ist das unvorstellbar und man fragt sich: „Was soll ich dann noch essen? Was bleibt übrig? Was soll ich frühstücken?“ Für viele ist das belegte Brötchen, das Müsli oder der Honigtoast selbstverständlich und nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch es geht auch anders! Wie wär’s z. B. mit einem Rührei, Omelette, Quark oder Chiapudding? Das hält lange satt und das bekannte Hungerloch in den nächsten Stunden bleibt gewiss aus. Zum Mittag etwas Fisch, Fleisch und/oder Gemüse? Es gibt viele Alternativen – es muss also nicht immer Pasta, Pizza, Döner oder ein Belegtes sein, welches den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.

Durch den ständigen Blutzuckeranstieg nimmt man automatisch mehr Kalorien zu sich wie man eigentlich benötigt. Im Schnitt sind das 400 Kalorien am Tag, die man sich durch eine weizen- bzw. getreidefreie Ernährung sparen kann. Die bekannte „Weizenwampe“ schmilz somit automatisch.

Noch mehr zum Thema
Falls ihr euch für das Thema interessiert, kann ich euch das Buch Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht* empfehlen. Auch von den anderen Getreidesorten wie Dinkel, Rogge, Emmer, Kamut usw. rate ich ab. Weizen ist heutzutage allgegenwärtig: Ob in der Tütensuppe, in den Fertigfrikadellen, den Maultaschen oder versteckt als modifizierte Stärke. Schaut einfach mal genauer hin! Auch von glutenfreien Produkte ist abzuraten – denn sie lassen den Insulinspiegel noch mehr ansteigen.

Und so geht’s hier weiter
Ich habe mir über dieses Thema viele Gedanken gemacht. Wie geht es hier auf dem Blog weiter?
Da ich für mich selbst, meine Liebsten und natürlich auch für euch ohne gesundheitliche Folgen kochen möchte, wird dieser Blog ab sofort weizen- bzw. getreidefrei. Die bisherigen Rezepte stehen euch selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.
Ich hoffe ich konnte den ein oder andren zum Umdenken anregen. Was ist euch eure Gesundheit wert? Diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.
Ich hoffe ihr bleibt mir weiterhin treu, sodass ich euch davon überzeugen kann, dass auch getreidefreie Rezepte hervorragend schmecken können.

*Affiliatelink

Kohlrabipommes mit leckerem Pommesgewürz

Heute habe ich für euch ein tolles Pommesgewürz und noch viel leckere Kohlrabipommes. Kohlrabipommes – die „schlanke Variante“ der dicken Kartoffel. Da ich mich momentan Low Carb ernähre fühle ich mich viel vitaler und fitter. Daran möchte ich euch teilhaben lassen und zeige euch leckere Rezepte und Ideen.

 

Kohlrabipommes

Für die Kohlrabipommes benötigt ihr:

Kohlrabi
Pommesgewürz
Etwas Öl

Zubereitungen:
Kohlrabi schälen und in Streifen schneiden. Öl und Pommesgewürz darüber verteilen und gut vermengen. Kohlrabi auf ein Backblech oder Zauberstein verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad für 25 Minuten backen.

Pommgesgewürz

Zutaten für das Pommesgewürz:

120 g Meersalz
1 TL Pfeffer
15 g mildes Paprikapulver
½ TL Muskatpulver
1 EL Röstzwiebel

Zubereitung:

Im Thermomix für 10 Sekunden auf Stufe 10 mahlen.