Knusperlaib

In den letzten Wochen kam ich etwas weniger zum Backen, dafür hab ich mir heute mal wieder die Zeit genommen – obwohl es ja eigentlich wirklich fix geht. Der Brotteig ist innerhalb von 6 Minuten fertig, braucht zwar seine Zeit zum Gehen und zum Backen, aber in dieser Zeit kann man die Füße hoch legen, ein gutes Buch lesen oder einfach nur dem Wind lauschen. Ihr wisst schon was ich meine ;-)

Für dieses Brot kam mal wieder der Zaubermeister in den Einsatz. Er eignet sich wirklich toll zum Brote backen, für Braten, für Schmorgerichte uvm..

Knusperlaib

Zutaten:
460g Wasser
1 Päckchen Trockenhefe
500 g Weizenmehl
200 g Roggenmehl
2 TL Salz
2 TL Roggensauerteigpulver
1 TL Zuckerrübensirup
1 TL Backmalz

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Wasser für 3 Minuten bei 37 Grad auf Stufe 1-2 erwärmen. Die restlichen Teigzutaten hinzugeben und für 3 Minuten auf der Teigstufe verkneten.
Der Brotteig in eine Schüssel umfüllen, abdecken und an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.

Den Zaubermeister habe ich leicht eingefettet, mit geölten Händen den Teig in den Topf legen und darin mehrmals „falten“. Die Oberseite des Brotes leicht bemehlen und mit einem Messer einschneiden – das sorgt für ein schönes Muster.

Das Brot im vorgeheizten Backofen 240 Grad für 60 Minuten mit dem Deckel backen.

Falls ihr keinen Zaubermeister habt, könnt ihr euer Brot natürlich auch in einem Römertopf oder Gusseisentopf backen.

Knusperlaib_01

Sonntagsbrötchen

Frisch gebackene Brötchen sind das Highlight auf jedem Frühstückstisch – egal ob mit Marmelade, Wurst oder Käse belegt muss das Brötchen etwas her machen. Mit diesen Brötchen könnt ihr am Frühstückstisch glänzen. Das Backmalz in diesem Rezept verleiht den Brötchen einen besonderen Geschmack und sorgt für eine perfekte Krume und Kruste.

Broetchen

Zutaten:
300 g Mehl
½ EL Salz
½ EL Zucker
1 Päckchen Trockenhefe
½ EL Backmalz
200 g Wasser

Zubereitung:
Wasser, Zucker und Hefe 3 Minuten bei 37 Grad auf Stufe 1 erwärmen.
Die restlichen Teigzutaten hinzufügen und für 3 Minuten auf der Teigstufte verkneten.

Den Brötchenteig für 1 Stunde gehen lassen. Den Teig in ca. 6-8 Stücke teilen und zu Brötchen formen. Den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Sobald der Backofen die Temperatur erreicht hat die Brötchen in den Ofen geben, die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und für 20 Minuten backen.

Zimtsterne

Achtung, jetzt wird’s lecker. Bei diesen Zimtsternen sind schon viele ins Schwärmen gekommen. Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, aber ich bin absolut nicht für aufwendige Plätzchen zu haben. Ausstechen, backen, zusammenpappen, mit Schokolade überziehen, trocknen lassen und in Dosen stapeln… Dafür fehlt mir die Geduld. Einfach und lecker muss es sein – und die Küche innerhalb einer Stunde wieder sauber und aufgeräumt.

Für mich gehören diese Zimtsterne schon zu der Sorte mit einer hohen Aufmerksamkeitsquote, denn jeder einzelne Stern möchte bepinselt werden. Wenn ihr euren Sternchen mehr Aufmerksamkeit schenken wollt, dann nehmt einfach den Spritzbeutel und besudelt jeden einzelnen. Das dauert etwas länger, sieht aber bestimmt noch hübscher aus als in meinem Fall ;-)

Jetzt erst aber mal zum Rezept:

Zimtsterne

Zutaten:
400 g Zucker/Puderzucker
500 g Mandelkerne
2 TL Zimt
2 TL Honig
3 Eiweiß

Zubereitung:
Den Zucker im Thermomix 15 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker pulverisieren und umfüllen.
Die Mandeln 15 Sekunden auf Stufe 10 mahlen, Zimt und 300 g des Puderzuckers hinzugeben und nochmals für 10 Sekunden auf Stufe 10 vermahlen. 2 Eiweiß und den Honig zu der Mandel-Zucker-Mischung geben, und für 10 Sekunden auf Stufe 5 vermengen. Den Teig umfüllen und etwas verkneten.

100 g Puderzucker und das Eiweiß im gespülten (fettfreien) Mixtopf für 3 Minuten Stufe 3-4 schaumig rühren.

Den Teig zwischen Frischhaltefolie ausrollen (ca. 1 cm), Sternchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Sterne mit der Glasur bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad für ca. 13 Minuten backen.

Übrigens: Wenn ihr Zucker durch Xucker ersetzt, habt ihr super Low Carb Zimtsterne.

Christstollen

Pünktlich zum ersten Advent gibt es ein typisch deutsches Weihnachtsgebäck: den Christstollen. Das Rezept habe ich aus Mamas Rezepteordner, dazu eine handschriftliche Notiz – das muss reichen, um eine weiere vorweihnachtliche Kindheitserinnerung wachwerden zu lassen.

Christstollen

Zutaten:
375 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
125 g Butter
1 Ei
110 g Milch
1 EL Vanillezucker
30 g Zucker
1 Bio-Zitrone (Abrieb + etwas Saft)
1 EL Rum
100 g Rosinen
1 EL Orangeat
1 EL Zitronat
½ TL Zimt
1 pr. Nelke
1 pr. Salz
50 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Milch und Hefe im Thermomix 3 Minuten, 37 Grad, Stufe 2 erwärmen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten.
Den Teig für ca. 30 Minuten ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen. Das ausgerollte Teigstück mittig längs eindrücken.
Nun eine Seite des Teigs zu ¾ über die andre Teigseite legen und ein bisschen nach innen einrollen.
Den Christstollen aufs Backblech setzen und ca. 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad für 25-30 Minuten backen.
Den heißen Stollen, direkt nach dem Backen, mit etwas Butter einpinseln. Nachdem er abgekühlt ist, noch etwas Puderzucker darüber streuen.