Zimtsterne

Achtung, jetzt wird’s lecker. Bei diesen Zimtsternen sind schon viele ins Schwärmen gekommen. Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, aber ich bin absolut nicht für aufwendige Plätzchen zu haben. Ausstechen, backen, zusammenpappen, mit Schokolade überziehen, trocknen lassen und in Dosen stapeln… Dafür fehlt mir die Geduld. Einfach und lecker muss es sein – und die Küche innerhalb einer Stunde wieder sauber und aufgeräumt.

Für mich gehören diese Zimtsterne schon zu der Sorte mit einer hohen Aufmerksamkeitsquote, denn jeder einzelne Stern möchte bepinselt werden. Wenn ihr euren Sternchen mehr Aufmerksamkeit schenken wollt, dann nehmt einfach den Spritzbeutel und besudelt jeden einzelnen. Das dauert etwas länger, sieht aber bestimmt noch hübscher aus als in meinem Fall ;-)

Jetzt erst aber mal zum Rezept:

Zimtsterne

Zutaten:
400 g Zucker/Puderzucker
500 g Mandelkerne
2 TL Zimt
2 TL Honig
3 Eiweiß

Zubereitung:
Den Zucker im Thermomix 15 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker pulverisieren und umfüllen.
Die Mandeln 15 Sekunden auf Stufe 10 mahlen, Zimt und 300 g des Puderzuckers hinzugeben und nochmals für 10 Sekunden auf Stufe 10 vermahlen. 2 Eiweiß und den Honig zu der Mandel-Zucker-Mischung geben, und für 10 Sekunden auf Stufe 5 vermengen. Den Teig umfüllen und etwas verkneten.

100 g Puderzucker und das Eiweiß im gespülten (fettfreien) Mixtopf für 3 Minuten Stufe 3-4 schaumig rühren.

Den Teig zwischen Frischhaltefolie ausrollen (ca. 1 cm), Sternchen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Sterne mit der Glasur bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad für ca. 13 Minuten backen.

Übrigens: Wenn ihr Zucker durch Xucker ersetzt, habt ihr super Low Carb Zimtsterne.

Christstollen

Pünktlich zum ersten Advent gibt es ein typisch deutsches Weihnachtsgebäck: den Christstollen. Das Rezept habe ich aus Mamas Rezepteordner, dazu eine handschriftliche Notiz – das muss reichen, um eine weiere vorweihnachtliche Kindheitserinnerung wachwerden zu lassen.

Christstollen

Zutaten:
375 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
125 g Butter
1 Ei
110 g Milch
1 EL Vanillezucker
30 g Zucker
1 Bio-Zitrone (Abrieb + etwas Saft)
1 EL Rum
100 g Rosinen
1 EL Orangeat
1 EL Zitronat
½ TL Zimt
1 pr. Nelke
1 pr. Salz
50 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
Milch und Hefe im Thermomix 3 Minuten, 37 Grad, Stufe 2 erwärmen.
Die restlichen Zutaten hinzufügen und 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten.
Den Teig für ca. 30 Minuten ruhen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen. Das ausgerollte Teigstück mittig längs eindrücken.
Nun eine Seite des Teigs zu ¾ über die andre Teigseite legen und ein bisschen nach innen einrollen.
Den Christstollen aufs Backblech setzen und ca. 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad für 25-30 Minuten backen.
Den heißen Stollen, direkt nach dem Backen, mit etwas Butter einpinseln. Nachdem er abgekühlt ist, noch etwas Puderzucker darüber streuen.

Vanilleplätzchen

Ich kann mich an kein Weihnachten ohne diese Vanilleplätzchen [Vanillbredla] erinnern. Mutti hat diese schon immer nach ihrem alten Koch- und Backbuch gebacken. Ich habe das Rezept thermomixtauglich gemacht und dieses Jahr sind sie auch auf meinem Plätzchenteller zu finden. Mein erster Versuch ging ganz schön in die Hosen. Geschmacklich waren sie zwar wie früher, aber optisch eine Katastrophe! Ein Telefonat mit Mutti brachte den entscheidenden Hinweis. Vorhang auf – hier sind sie:

Vanilleplaetzchen

Zutaten:
3 Eier
250 g Zucker
1 EL Vanillezucker (selbstgemacht)
250 g Mehl

Zubereitung:

Zucker in den Thermomix einwiegen und 1 Minute auf Stufe 10 zu Puderzucker mahlen.
Den Rühraufsatz in den Thermomix einsetzen, Eier und Vanillezucker hinzugeben und 5 Minuten bei 50 Grad, Stufe 3, aufschlagen.
Das Mehl seitlich zwischen dem Rühraufsatz verteilen und auf Stufe 1 für ca. 10 Sekunden abwechselnd mit Linkslauf unterheben.

Die Vanilleplätzchen mit Hilfe zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Plätzchen über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag bei 150 Grad für 20 Minuten backen.

Spekulatius-Spritzgebäck

Der erste Advent rückt langsam näher, die Tage werden kürzer, die Zeit zu Hause gemütlicher. Was gibt es da schöneres als der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und einer heißen Tasse Tee gepaart mit der Lieblingskuscheldecke auf der Couch? Ich versüße mir heute den Tag mit frisch gebackenem Spekulatius-Spritzgebäck. Falls ihr noch auf der Suche nach leckeren Plätzchen für die Weihnachtsbäckerei seid, kann ich euch diese wärmstens empfehlen!

Spekulatius

Zutaten:
100 g Zucker
200 g weiche Butter oder Margarine
2 EL Milch
1 EL Vanillezucker
3 TL Spekulatiusgewürz
1 Pr. Salz
280 g Mehl

Zubereitung:
Alle Zutaten in den Thermomix geben und auf Stufe 5 für ca. 20 Sekunden zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig in einer Plätzchenpresse, einem Spritzbeutel oder im Fleischwolf direkt aufs Backblech setzten. Im vorgeheizten Backofen 15 Minuten bei 180 Grad backen.